BERICHTE
Was wäre ein Monat Mai Ohne Maiandachten bei den Kapellen in der Natur?
Neben den Wallfahrten mit den Prozessionen zu der Mutter Gottes gibt es für
einen Christen und Naturfreund nichts schöneres, als die Litaneien gemeinsam mit
den Vögeln zu singen. Am Samstag, den 16. Mai 2008 war es um Netschetin wieder
so weit: ich konnte wie schon die letzten Jahre wieder zu drei Deutsch-
tschechischen Maiandachten einladen: nach Preitenstein, Plachtin und Netschetin.
Zu der ersten in die gräfliche Gruft am Preitenstein kam unser Pfarrer Liska aus
Manetin. Mit zehn Stimmen wurde die Lauretanische Litanei gesungen und der
wunderschöne Hall brachte unsere Gebete zum Himmel. Die Gruft wurde von unseren
Mitgliedern und der Frau Anna Burdová mit Marie Seidlová vor der Andacht
aufgeräumt und mit frischem Flieder verschönert: nicht nur also ein Genuss für
die Ohren, sondern auch für die Nase! Die zweite Andacht führte ich schon in
meiner Regie durch. Am Plachtin kamen auch etwa zehn Leute zum Gebet. Bei der
Kapelle Mutter Gottes in meinem Geburtsort wählte ich die „Bayerische Litanei“.
Nach kurzer Unterhaltung ging es schnell nach Netschetin, zu der vom Verein „A
je to“ renovierten Kapelle „im Zoo“, am oberen alten Weg von Netschetin nach
Preitenstein. Diese Kapelle liegt schön im Wald gelegen und damit macht das
immer eine große Freude dort zu beten. Nach dem Schlussgebet waren meine
Stimmbände gerade auf die richtige Temperatur erwärmt um bei nachstehendem
Muttertag so richtig singen zu können. Was daraus aber geworden ist, erzählt die
nächste Erzählung. „Heilige Maria, Mutter
Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen!“
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