Marktredwitz: Unter dem Motto:
„Egerland-Heimat und Bekenntnis“fand am ersten September – Wochenende der alle zwei Jahre
organisierte Egerlandtag statt. Heuer wieder mit der festlichen Verleihung
des „Johanes- von- Tepl- Preises“. Am Samstag fing das Programm mit der
Totenehrung auf dem Städtischen Friedhof an und um 10:30 wurde der
Egerlandtag feierlich im „Egerländer Kulturhaus“ eröffnet. Die Musikalische
Begleitung übernahm das „Egerländer Jugendblasorchester Bad Brambach“,
welches auch mit dem „Förderpreis“ ausgezeichnet wurde.Nach der Begrüßung durch stellv. Vorsitzenden des „Bundes der
Eghalånda Gmoin“, Dr. Wolf - Dieter Hamperl hielt die Festansprache der
weitere stellvertretende „Bundesfüarstäiha(r“ Alfred Baumgartner aus
Österreich. Nach den Grußworten führte AEK (Arbeitskreis Egerländer
Kulturschaffende) – Vorsitzender Albert Reich in den Kulturpreis ein. Der
ging heuer an die Egerländer Mundartautorin Trautl Irgang. Weil sie aus
gesundheitlichen Gründen nicht kommen
konnte, wird die Urkunde nachgereicht. Um 14:00 Uhr führte der Museumsleiter
Volker Dittmar durch die Sonderausstellung „Besondere Schätze erzählen ihre
Geschichten“. Sehr „raffiniert“ werden mit „Sprachblasen“ die Schicksale der
„einfachen Dinge“ erzählt, wie z.B. Porzellan, Kleider, Handwerkinstrumente
u.v.m. Um 16:00 Uhr startete dann der „Kulturnachmittag“, zusammengestellt
und präsentiert von Ingrid und Roland Hammerschmied. Auch der „Bund der
Deutschen – Landschaft Egerland“ wurde durch die „Målaboum“ vertreten, die
Zwei egerländer Volkslieder mit Zitherbegleitung brachten. Sonntag war im
Zeichen der großen „Egerländer Begegnung“: zuerst hl. Messe im Zelt mit BGR
Hans- Josef Bösl. Die „Egerländer Singmesse“ sang Landeschor Bayern,
musikalisch begleitet durch „Egerländer Kapelle Waldkraiburg“.Am folgenden „Brunnenfest“ konnte man verschiedene Darbietungen sehen
und mit Unterhaltung im Bierzelt und Festrede der bayerischen
Staatsministerin Christine Haderthauer MdL endete dieses große Fest alle
Egerländer in den Nachmittagstunden.