Seminar in Franzensbad13 Nov 2018 13:06

Am 12. und 13. September veranstalteten wir im Hotel Zátíší in Franzensbad ein Seminar mit dem Thema „Berühmte Persönlichkeiten im Egerland“. Am Seminar nahmen die Ortsgruppen Eger, Wildstein, Falkenau, Neudeck, Karlsbad und Teilnehmer vom BGZ Pilsen teil.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Alois Rott führte dieser die Teilnehmer in das Programm des Wochenendes ein. Die Technik wie Laptop, Beamer, Lautsprecher waren schon aufgestellt und natürlich voll Funktionsfähig. Mit musikalischem [ ... ]

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Besuch der Studenten von der Hochschule in Eger13 Nov 2018 13:05

Am Dienstag dem 2. Oktober hatten wir in unserem Egerer Begegnungszentrum einen netten Besuch. Unser Mitglied und Lehrer der deutschen Sprache Miroslav Pavlak kam mit seinen Studenten aus der ökonomischen Fakultät um aktuelle Themen der deutsch-tschechischen Beziehungen zu diskutieren. Herr Rott war Begleiter durch die Ausstellung, die zurzeit in unserem Begegnungszentrum läuft. Tschechische Studenten hatten viele Fragen. Herr Rott alle Fragen beantwortete und erzählte viel Interessantes. Herr [ ... ]

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AUSSTELLUNG: Verschwundene Orte und Siedlungen de...06 Nov 2018 09:19

Wir laden Sie recht herzlich ein zu der Ausstellung der verschwundenen Orte im Duppauer Gebirge im Begegnungszentrum Balthasar Neumann in Eger. Die Ausstellung entstand mit der freundlichen Hilfe des Ortes Engelhaus / Andělská Hora und den Verein für Dokumentation und Erneuerung der Denkmäler in der Karlsbader Gegend / Spolek pro dokumentaci a obnovu památek Karlovarska. Ausstellungsdauer vom 01.11.2018 - 31.01.2019.

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Geschichte der Stadt Neudek01 Okt 2018 10:34

Neudek gilt als älteste Bergstadt des Westerzgebirgesund entstand vermutlich durch oberfränkische Zinnseifner die sich gegen Ende des 13. Jahrhunderts unterhalb der Burg Neudek niederließen, die wohl der Ritter Konrad Plick erbaute, der somit auch als Gründer des Ortes anzusehen ist. Die Bergleute waren dem Verlauf des Flusses Rohlau gefolgt in das Gebiet vorgedrungen. Das bis dahin unbesiedelte Territorium gehörte dem Kloster Tepl. Die neuen Siedler stießen hier [ ... ]

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Am 26.8.2018 fand um 15.00 Uhr eine Wallfahrt in der noch gut erhaltenen St.-Bartholomäus-Kirche im Wallfahrtsort Pistau statt. Auch wir vom Bund der Deutschen -Landschaft Egerland nahmen waren dabei. An dem festlichen Gottesdienst nahmen Pilger aus Deutschland und der Pilsner Diözese teil. Den zweisprachigen Gottesdienst zelebrierte der Abt des Klosters in Tepl, P. Zdeněk Filip Lobkowicz O.Praem und P. Klaus Oehrlein aus Würzburg. Nach dem Gottesdienst wurden wir alle zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus eingeladen.

Pistau war ein berühmter Wallfahrtsort auch wenn die Zahl der Einwohner meistens um die 100 war. Bis 1945 von Deutschen bewohnt und danach wurden alle vertrieben. Heute hat der Ort nur 15 ständige Bewohner.

Seit den ältesten Zeiten war die Kirche in Pistau ein Ziel von Prozessionen der Pilger. Schon im Jahre 1236 war hier eine Kirche, Pfarramt und Schule auch wenn der Ort damals noch nicht dem Kloster Tepl gehörte. Erst im 14 Jahrhundert fällt dann der Ort unter das Kloster Tepl. Die heutige Wallfahrtskirche mit dem alten Friedhof ist die Dominante des Ortes, erbaut in den Jahren 1750-1765 nach den Plänen der Dietzenhofers. Der Friedhof mit den deutschen Gräbern ist einigermaßen sehr erhalten und wird gut gepflegt. Jahrhunderte lang war Pistau ein bedeutendes Pfarreicentrum und reichte bis zum Amselbach.

An der nördlichen Seite des Orts ist ein Denkmal das an die Opfer des Todesmarsches am Ende des II. Weltkriegs erinnert. Der Marsch begann am 13.4.1945 aus dem KZ Außenlagern Legenfeld und Zwickau mit 1450 Männern und 150 Frauen. Nach einem achttägigen Marsch erreichte sie die Straße zwischen Martnau und Hollewing, wo sie durch einen Irrtum von einem amerikanischen Tiefliger beschossen wurden. Am Ort starben 16 Menschen und die verletzten wurden von der SS Wachmannschaft erbarmungslos erschossen. Die Deutschen Bewohner aus dem nahen Pistau transportierten am Abend die Opfer auf vier Fuhrwerken und bestatteten sie etwa 100 m hinter den Friedhof im Wald in einem Massengrab. Im März 1946 wurden die 66 Opfer exhumiert und in Särgen auf dem Friedhof bestattet.

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