Wenn Vüachala kumma
(wo die Liebe ist)
Feuilleton
Nåuch drei Wochn ist´s endli(ch nimma sua Kålt. Drei Wochn håut´s sua stårk g´frouan, dari scho(n Ångst g´håbt ho(b, i(ch mou as meinan Haisl assi u innara Stådt a Wohning souchan mou. Meina „Odlmachina“ (Kläranlage) is aagfrouan u nix is gånga. Scho(n gestan uwa is d´Sunna kumma u nåuch drei Wochn håut unna Thermometa(r zwoa Grad üwa Null zeigt! D´Sunna is aa asn Wolkn kumma, u åls i(ch Namittogh unna „Vuttahaisl” uag´schaut ho(b, is ma(n Herz va latta Freid houch g´sprunga: draa Kohlmeisen håbn auf dian Haisl gståndn! I(ch woiß, daß...
BEGEGNUNGSZENTRUM EGER-CHEB
Bericht Januar 2012.
Ich grüße im Namen des BGZ alle Freunde, Mitglieder der Deutschen Minderheit, die Vertreter der Landesversammlung für die deutsche Minderheit in Böhmen, Mähren und Schlesien und alle, die guten Willens sind und zusammenarbeiten, die Vertreter der Landeszeitung und wünsche für das Jahr 2012 viel Gesundheit und alles erdenklich Gute.
Schon in Januar, den 5.1. trafen wir uns bei der OG Karlsbad, wo auch Mitglieder aus Eger sind. Es war ein feierliches Treffen, wo Rückblick auf das vergangene Jahr war und der Plan für dieses Jahr...
Hoimatspåzierngäihn 2012:1
Zam „Schwårzn Teich“
Måla Richard
„Heint is uwa schäi(n“ ho(b i(ch möi(n sågn, ålls i(ch vam Fenzta assig´schaut ho(b: D´Sunna håut döi Wiesn am „Plachtaberg“ schäi(n rout g´farbt, d´Pfaa san durt schäi(n herumg´laffn u Wind woar aa koina(r. „`S is da Ua(n)fång vam neian Gouha, schau, dass a wenig spåziern gäihst!“ hout ma Söln g´sågt. Nu dou ho(b i(ch meina „Parka“ uazuagn, uwa a Mütz(a)n ho)b i(ch koina g´numma, ´s is doch schäi(n draßn! Ålls i(ch assikumma bin, ho(b i(ch niat gwußt, wou i(ch heit laffn soll. Uwa wenn i(ch dian „Plachtaberg“ uag´schaut...Tag der Minderheiten in Karlsbad
Doppelzitherkonzert im Amphitheater
(„wandernden Musikanten“: die „Målaboum“ und Bertl Růžička“ beim Minderheitentag in Karlbad 10. 9. 2011)
Schon zum dritten Mal lud der „Minderheitenausschuss“ des Karlsbader Bezirks zum „Tag der Minderheiten“ ein. Nach dem wegen dem internationalen Filmfestival die Freilichtbühne hinter dem Posthof renoviert wurde, fand zum ersten Mal diese Begegnung dort statt. Das Wetter spielte mit und damit war das Unternehmen eine gelungene Sache. Neben den Musikalischen und tänzerischen Darbietungen präsentierten sich die einzelnen Minderheiten auch mit ihren kulinarischen Gewohnheiten und trugen auch damit zum unvergesslichen Erlebnis bei. Wer war alles dabei? Neben den Deutschen, die durch die Bertl Růžička, dem Heimatchor Graslitz und die „Målaboum“ vertreten waren kamen: Romas, Russen, Slowaken, Ukrainer, Weißrussen und Vietnamesen. Gleich am Beginn wurde unser Bertl Růžička für ihre jahrzehntelange Kulturarbeit mit dem Ehrenbrief des Karlsbader Bezirks geehrt. Wie der Vorsitzende des Minderheitsausschusses Mgr. Jiří Holan sagte: „Frau Růžička hat sich schon längst diese Würdigung verdient“. Als „Mitgratulant“ kam auch der Bezirksratsmitglied und früherer Vorsitzender des Ausschusses Miloslav Čermák. Das sieben Stunden lange Programm bot ein farbiges Menu an: Zigeunertänze, Russische Volkstänze mit Balletteinlagen, Blasmusik mit slowakischen Volksliedern, deutsche Volkslieder aus dem Egerland und Erzgebirge, vorgetragen von Chor und Zitherspielern, Weißrussische und Ukrainische Volkslieder und Hits, einfach für jeden Etwas. Ich möchte einen großen Dank dem Minderheitenausschuss sagen, vor allem den Mitgliedern Frau Jana Jandová und Dipl.- Ing. Peter Surňák.



