Jahresbericht der Jahresversammlung mit Neuwahlen
Zurück ins Heimatdorf
(Jahresbericht der Ortsgruppe Netschetin- Preitenstein
im Bund der Deutschen - Landschaft Egerland)
vorgetragen auf der Jahresversammlung in Netschetin Gasthaus "am Rathaus",
Samstag der 6. Juni 2009
vom Måla Richard ( Sulko), Vüarstäiha ( Vorsitzender)
Sehr verehrte Gäste, löiwa Mouhman u Vettan, Moidla u Boum!
Ich heiße sie alle herzlich willkommen! Wie jeden Juni, so auch heuer führt die kleinste Ortsgruppe vom „Bund den Deutschen- Landschaft Egerland“ ihre Jahresversammlung durch, diesmal mit Neuwahlen. Am Anfang möchte ich mich bei denen bedanken, die mir in meinem Amt und bei der Arbeit für die „egerländer Sache“ fleißig helfen: bei meinem „Waib“, bei meinen „Kinnan“ und bei meiner Mutti. Ein großes Dankeschön geht auch an alle Mitglieder unserer Volkstanzgruppe für ihre Ausdauer. „Die Målas“ ist die einzige egerländer Volkstanzgruppe im Egerland. Es freut mich auch riesig, dass wir neben dem Tanz auch Zitherspiel anbieten können. Der Berti ist zwar erst am Anfang, aber einige Auftritte zeigen, dass er doch schon etwas kann. An dieser Stelle bedanke ich mich bei unserem Freund aus Aussig a.d. Elbe, Franz Roubal, der den langen Weg nicht scheut und kommt. Dass unsere Arbeit geschätzt wird, zeigte sich auch vorige Woche in Augsburg, wo wir unsere Arbeit am 60. „Sudetendeutschen Tag“ präsentierten. Neben den vielen Artikeln, die auch im „Heimatbrief Luditz- Buchau“ veröffentlicht werden und damit alle Netschetiner in Deutschland gut über unsere Arbeit informiert sind, möchte ich folgende „Aktionen“ in unserer Ortsgruppe erwähnen: Vor vier Wochen feierten wir den Muttertag. Zu Ostern beteiligten wir uns mit dem Franz in egerländer Tracht an der Feier der Osternacht in Manetin, wo unsere Osterkerze für die Netschetiner Kirche geweiht wurde. Am Karsamstag ging das „Ratschn“ los. Es war das „Nahorscheditzer Heimattreffen“ vor zwei Wochen, an dem auch Netschetin mit meiner Mutti und mir vertreten war. Was wäre die Wallfahrt nach Maria Stock ohne den Egerländern aus Netschetin nd Umgebung? Auch in Mai organisierten wir drei Maiandachten: diesmal am Dt. Neustadtl, Plachtin und vor der „Pieta“ Kapelle in Netschetin. Vor Weihnachten hielten wir auch unsere regelmäßige Adventsfeier. Zu den privaten, aber auch egerländer Maßnahmen kann die egerländer Taufe unseres ersten Enkelsohnes Richardl gerechnet werden und eine echte „egerländer Hausweihe“. Mit unserem guten Freund P. Norbert Schlegel, OPraem. und unserem Pfarrer Fratisek Liska wurde unser neues Zuhause gesegnet, mit dem wir zurück zu unseren Vorfahren kommen. Raus aus der Stadt ins östliche Egerland war mein Traum schon mehrer Jahre. Damit schließt sich der Kreis und aus uns sind wieder Plachtiner! Gott sei Dank für alle seine Güte! Zum Schluss erwähne ich unsere deutsche Lesungen in unserer Netschetiner Kirche: trotz der Änderungen bei den Priestern halten wir auch weiterhin daran fest. Auch dafür sei dem Gott gedankt. Nun komme ich zum Schluss von meinem Bericht, welchen ich mit dem Aufruf ende:
„Füar unna Hoimat wirkli(ch ålls!“


