Trachtenseminar in Eger 2008

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Geschrieben von Richard Sulko

Trachtenseminar in Eger 2008
Richard Šulko

Dank der deutschen Botschaft in Prag konnten die Egerländer, die im Westen Böhmens noch leben wieder ein Stück Arbeit für den Erhalt der deutschen Kultur im Egerland leisten. Die Leiterin des Begegnungszentrums „Balthasar – Neumann – Haus“ in Eger, Krista Hruba lud zum diesjährigen Trachtenseminar ein. Vom Freitag, dem 22. Februar bis Sonntag 24. 2. 2008 plagten sich elf Mitglieder, damit sie bei festlichen Anlässen entweder neue, oder geänderte egerländer Trachten zeigen können. Die Hauptperson war neben der Organisatorin Frau Amalie Speierl, die einzige Schneiderin unter uns. Die Wünsche der Teilnehmer waren sehr unterschiedlich und unterschiedlich waren auch die Ergebnisse. Von einer ganz neuen Tracht für Brigitte Svec, bis zu neuem „Hålstöichl“ (Halstuch) für mich. Ich brauchte auch ein neues „Hemmad“ (Hemd), weil mir das alte scheinbar durch das waschen irgendwie „zusammengeschrumpft“ ist. Die größte Freude hatte an dem Wochenende meine Frau, weil unser neuer Mittänzer Frantisek aus Aussig a.d. Elbe einen wunderbaren roten Stoff für „Fürta“ (Fürtuch) für meine Frau und für die Miluska Novakova finden konnte. Die zweit größte Freude hatten die drei Hunde, die uns im Begegnungszentrum bewachten: Schorschi, Moly und Liduska: Weil die Gastfreundschaft des „Balthasar- Teams“ immer großer ist, als unsere Magenkapazität, habe es auch die „Vierbeiner“ bei uns gut gehabt. Ich freue mich schon darauf, spätestens beim Sudetendeutschen Tag wieder etwas Neues von  uns zu zeigen zu können, damit alle wieder erkennen können: im Egerland geht es nach vorne!

 

die Teilnehmer

Krista bringt das Abendessen: Wurtstorte

Auch die Wahl der richtigen Schleife ist ganz wichtig!

 

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