Wieder der schvnste Stand!
Wieder der schönste Stand!
55. Sudetendeutsche Tag in Nürnberg 28.- 30. 6. 2004)
Richard Sulko
Wir können was zeigen!
Dank der Unterstützung seitens BMI konnte auch wir, die „verbliebenen“ Egerländer aus dem „Bund der Deutschen – Landschaft Egerland“ wieder an dem 55 „Sudetendeutschen Tag“ teilnehmen. Es ist für uns nicht nur ein schönes Wochenende, wo wir sehr viel über das reiche Kulturgut der Deutschen aus Böhmen erfahren können und sich mit Verwandten und alten Schulfreunden treffen, es ist für uns aus dem Egerland vor allem die Chance, über unsere reichhaltige Arbeit zu informieren! Und nicht nur das: wir haben uns auch an dem Programm beteiligt!
Am „Egerland- Platz“
Die Anreise am Freitagnachmittag verlief problemlos, so dass wir um halb sechs in der Halle 9 waren, wo wir im Rahmen aller Egerländer Vereinigungen auch unseren Stand hatten. Es dauerte nicht ganze zwei Stunden und wir waren fertig: ein toller Stand mit viel Informationen und Ergebnissen unserer Arbeit war für den Ansturm der Besucher vorbereitet. Heuer schuf der „Bund der Eghalanda Gmoin“ wieder ein ganzes „Dorf“ der egerländer Ständer: inmitten stand sogar die Bezeichnung „Egerland – Platz“. Eine schöne Idee und Beweis der Stärke dieser Volksgruppe unter den Sudetendeutschen.
Auftritt und Stázka wieder dabei
Unser Bund beteiligte sich am Samstagnachmittag an dem Kulturprogramm im „Böhmischen Dorffest“. Die Tanzgruppe „Die Målas“ zeigte vier Volkstänze. Wie jedes Jahr, so auch heuer war es am Pfingstsamstag ein wenig ruhiger und ich konnte auch andere Stände besuchen. Mit Stolz konnte ich wieder feststellen: unser „Bund“ hatte wieder den schönsten Stand, von den deutschen Verbänden aus Böhmen! Der große Volkstumsabend war ein Erlebnis sicher für uns alle: vor allem die Erklärung der Trachten aus Wischau war sehr interessant. Heuer waren sehr stark am Programm zwei tschechischen Kindergruppen aus Böhmen vertreten: uns sehr gut bekannte Volkstanzgruppe „Stázka“ aus Tepl und Kinderchor „Ondrásek“ aus Neutitschein.
Ein schöner Pfingstsonntag
Der Höhepunkt jedes Pfingsttreffens ist der Sonntag. Mit dem Gottesdienst, mit dem Einmarsch und mit den Begegnungen. Man ist schon ein alter „Hase“ aber wenn Tausende von Menschen „Wohin soll ich mich wenden“ aus der „Schubert- Messe“ singen, bleiben meine Augen nicht trocken. Beim Einmarsch dürfte der „Bund der Deutschen“ nicht fehlen. Als einziger Verband aus der deutschen Minderheit ist er mit seiner altbekannten Tafel in die Frankenhalle einmarschiert: ein Erlebnis, was man nur am Sudetendeutschen Tag erleben kann. Nachmittag konnten wir noch einmal auftreten und Bekannte und Verwandte aus unseren Heimatdörfern treffen. Um halb vier hieß er dann: „einpacken“ und sich wieder Richtung Egerland auf den Weg nach Hause zu machen; voll an Erlebnissen und zufrieden, dass wir zu so einer Volksgruppe gehören.







