St. Niklas- Kirche in Eger hat neue Türme Bericht mit Geschichte von Jiri Rak

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Geschrieben von Jürgen Rak, OG Eger

Geschichte der Kirche in Kürze:1150: Baubeginn; 1220 Abschluss der Bauarbeiten an der romanischen Stadtkirche St. Niklas. 1258: Kirchenpatronatsübernahme durch den deutschen Ritterorden. 1270: Brand/Feuersbrunst, teilweise Zerstörung, Wiederaufbau im gotischen Stil. 1456-1470: Umbau und Erweiterung der romanischen Basilika in eine gotische Hallenkirche mit hochgewölbtem Kirchenschiff. 1564-1626 war die Stadtkirche 62 Jahre lang lutherisch. 1628: Patronat katholischer Malteserorden, danach Jesuiten. 1692: Patronat Stadt Eger, Weltgeistliche. 1693: Überführung der Reliquien des hl. Vinzentius von Wien nach Eger in die Stadtpfarrkirche. 1742: Brand nach Blitzschlag. Einsturz der beiden Turmspitzen und Ecktürmchen mit Verlust der Glocken. Notdürftige Wiederherstellung durch Schindeldach. 1758: Der Südturm erhält eine Doppelkugel  nach dem Plan des berühmten barocken Architekten Balthasar Neumann, der Nordturm nur ein Notdach. Bis 1807: dem Bistum Regensburg zugehörig. Von 1807-1993: Bistum Prag, zugeordnet durch Verfügung Kaiser Josef II. 1809: Großer Stadtbrand. Schäden an Türmen und Kirche. 1812: Südlicher Kirchturm erhält gotisierten Spitzhelm mit vier Ecktürmchen. 1833: Erhebung zur Dekanalkirche am 24. Jänner 1833 durch Kaiser Franz I. 1865: Nördlicher Kirchturm erhält gotisierten Spitzhelm, gleichfalls mit vier Ecktürmchen. 1891-1894: Renovierung mit Anbau der neugotischen Vorhallen des südlichen, westlichen und nördlichen Einganges. 1894: Feierliche Einweihung der „neuen“ St.-Niklas-Kirche und Erhebung zur Erzdekanalkirche am 6. Oktober 1894 durch Fürstbischof Graf Schönborn, Prager Erzdiözese. 1945: Brand der Kirchtürme und des Kirchendaches nach einem Luftangriff amerikanischer Jagdbomber am 20. April. Die Türme erhielten für mehr als 60 Jahre provisorische Überdachung. April 2005: Die Entstehung des Stiftungsfonds Historisches Eger. Den Anstoß zur Gründung des Fonds gab die finanzielle Zuwendung von Anton Hart, dem Retter des Wallfahrtsortes Maria Loreto und Ehrenbürger der Stadt Eger, an die Stadt. Der gebürtige Egerer, welcher nach der Aussiedelung bis zum Ende seines Lebens in Deutschland, in der benachbarten Stadt Wald-sassen gelebt und sein Unternehmen betrieben hat, schenkte der Stadt 5 Tausend Euro. Dieses Geld wurde zum Stammvermögen des Fonds. Es wurden vier Prioritäten bestimmt – das Kulturzentrum „Franziskaner“, den Wall-fahrtsort Maria Loreto, die Egerer Burg und nicht zuletzt die Türme der St.-Nikolaus-Kirche und die Möglichkeit deren Rekonstruktion, bei der ihnen das Aussehen aus der Vorkriegszeit zurückgegeben werden sollte. September 2005: Beginn der öffentlichen Sammlung zwecks Rekonstruktion der Türme der St.-Nikolaus-Kirche. 2008: Der  Stiftungsfond Historisches Eger hat seine Sammlung zu Zwecken des Ausbaus der Türme der St. Nikolauskirche erfolgreich beendet und startete die abschließende Phase der gesamten Maßnahme – den eigenen Ausbau.  Die Ausschreibung zur Durch-führung dieser Arbeiten gewann die Pilsner Firma Pegisan G.m.b.H. Der große Turm ist 26m hoch und wiegt 17,5 Tonnen, jeden Turm umringen vier kleine Türme, die 13m hoch sind, und jede wiegt 4 Tonnen. Am Sonntag, den 29. Juni 2008, fand die feierliche Einweihung der Türme der St. Nikolauskirche in Eger: Die beiden großen Türme sowie acht kleinen Ecktürme standen bei der feierlichen Einweihung durch den Egerer Pfarrer Petr Bauchner am Boden.

Am Mittwoch, den 09. Juli 2008: Anhebung des Südturmes

Am Montag, den 14. Juli 2008: Anhebung des Nordturmes.

Am Dienstag, den 15. Juli 2008: Anhebung der restlichen 5 Ecktürmchen

Sonntag, den 29.Juli – Einweihung der Türme der St. Nikolauskirche in Eger.

Am Marktplatz sprachen:

2. Vizebürgermeister und Vorsitzender des Verwal-tungsrates des Stiftungsfonds Historisches Eger Herr Dipl.-Ing. Michal Pospíšil stellte Ehrengäste vor: den Hauptmann des Karlsbades Kreises Josef Pavel, den Oberbürgermeister der Stadt Eger Dr. Jan Svoboda, den 1. Vizebürgermeister Ing. Miroslav Plevný, die Mitglieder des Verwal-tungrates des Stiftungsfonds Historisches Eger: Ulrika Hart, Marcela Brabač, Zdeněk Illek, Dipl.-Ing. Václav Jakl – der frühere Stiftungsfonds-vorsitzende, Mgr. Václav Jiřík; der Generalvikar Robert Falkenauer, Autor des Projektes ing. Luděk Vystyd; Direktor der Baufirma PEGISAN G.m.b.H.. ing. Josef Ždych Aus Pilsen, und Mitglieder des Stadtrates. Weiter bedankte er Namentlich den Sponsoren, und teilte mit, dass in die Türme ein Tubus mit Informationen für zukünftige Generationen hineingelegt wird. Weiter sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Dr. Jan Svoboda, und Hauptmann des Karlsbades Kreises Josef Pavel. Die beiden großen sowie acht kleinen Türme standen bei der feierlichen Einweihung durch den Egerer Pfarrer Petr Bauchner am Boden. Der große Turm wiegt 12,5 Tonnen, seine Dachein-deckung aus Schiefer dann 5,5 Tonnen. Den Anstoß zur Gründung des Fonds gab die finanzielle Zuwendung von Anton Hart, dem Retter des Wallfahrtsortes Maria Loreto und Ehrenbürger der Stadt Eger, an die Stadt. Der gebürtige Egerer, welcher nach der Aussiedelung bis zum Ende seines Lebens in Deutschland, in der benachbarten Stadt Waldsassen gelebt und sein Unternehmen betrieben hat, schenkte der Stadt 5 Tausend Euro. Dieses Geld wurde zum Stammvermögen des Fonds. Die Ausschreibung zur Durchführung der Arbeiten gewann die Pilsner Firma Pegisan G.m.b.H. Der Vertrag mit der Firma sieht vor, dass die Rekonstruktion der Türme 8.8 Millionen Kronen kosten wird. Herr Jan Novotný, Geschäftsführer der Egerer Firma J&B invest G.m.B.H, überwacht die Arbeiten und vertritt in dieser Hinsicht den Stiftungsfonds.

 

der erste Turm ist drann

Turmweihe

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