AEK- Begegnung 2010
Der „Arbeitskreis egerländer Kulturschaffender“ (AEK) veranstaltete das vorletzte Wochenende im Oktober seine alljährliche Begegnung, diesmal in Marktredwitz (D) und Franzensbad (CZ). Wie jedes Jahr, so auch in 2010 wurde diese Begegnung mit einer Ausstellungseröffnung begonnen: im historischen Rathaus von Marktredwitz konnte man Werke vom Helmut Hellmessen (Karlsbad – Maintal)bewundern. Bei der feierlichen Eröffnung könnte man besonders zwei Ehrengäste begrüßen: Staatssekretärin Katja Hessel vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, sowie die neue Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Dr. Zuzana Finger. Nach den Grußworten kamen zwei Voträge: vom Dr. Harald von Herget (Karlsbad) über Autorenversorgungswerk und vom Paul Neustupny (Prag-Berlin) über die Mähren, als geistliche Quelle der Verbindung von Tschechen und Deutschen. Leiter des Egerland- Museums Volker Dittmar. M.A. führte in die Ausstellung „Dem Himmel ein Stück näher“ ein. In dieser Ausstellung kann man historische Fenster bewundern. BdV – Vizepräsident und Vorsitzender des Sudetendeutschen Rates Albrecht Schläger, MdL a.D. führte in die Wanderausstellung „Die Sudetendeutschen- eine Volksgruppe in Europa“ ein. Der Begleitkatalog zu dieser Ausstellung soll ein keiner Hausbibliothek fehlen. Die vierte Ausstellung zeigte aktuelle Werke der Autoren in bildender Kunst und Kunsthandwerk. Am Abend erlebten die Teilnehmer eine „erlebnisreiche Lesung mit außergewöhnlichen Klangfarben“: zum 200. Geburtstag vom Franz Xaver von Schönwerth aus Amberg präsentierte eine Gruppe von Künstlern Lesung gruseliger Geschichten, die an die Kinderzeit von uns allen erinnerte. Freitag begann man mit den „Morgensingen“ mit Adolf Braun (Donawitz-Hattenhofen). Der „Suche nach Aufarbeitung eigener Geschichte“ wurde der erste Vortrag vom Ondřej Matějka. M.A., Geschäftsführer vom „Antikomplex“ gewidmet. Dem „Roijatånz im Egerland“ gehörte der Votrag vom Tomáš Spurný (Klattau-Denzlingen). Über die „Geschichte des Grandhotels Pupp“ erzählte und PHDr. Stanislav Burachovič aus Karlsbad. Hoch interessant wurde es auch beim nächsten Vortrag vom PHDr. Jaromír Boháč aus Eger, der über die „Goldene Bulle im Stadtarchiv Eger“ vortrug. Ich wusste auch nicht, wie reich war die alte Reichstadt Eger in diesem Zusammenhang im Verglich zu andern Großstädten Böhmens. MUDr. Roman Salamanczuk aus Franzensbad gab Übersicht der neuesten Forschungsergebnisse über dem Volkskundler Alois John aus Oberlohma. Den Freitagabend krönte Konzert mit dem Radio Symphonieorchester Pilsen, unter der Lt. Von Prof. Armin Rosin (Karlsbad-Stuttgart) im Stadttheater zu Franzensbad. Nach den Werkstadtgesprächen Samstagvormittag endete die sehr fruchtvolle Begegnung mit dem Mittagessen.

