19. Musik kennt keine Grenzen (egerländer wandernde Musikanten)
Musikanten in der Kur
(19. Musik kennt keine Grenzen in Falkenau und Franzensbad, 24.- 25. 7. 2010)
Nach den anstrengenden Auftritten (vor allem die „Reiseleiden“) in Berlin und Bad Kissingen machte ich mir Gedanken, wie man die Tänzerinnen und Tänzer meiner Gruppe ein wenig „motivieren“ kann. Nun bekam ich die Idee: wir fahren in die Kur! Welches Bad ist jedoch für eine egerländer Gruppe für den Auftritt das Beste? Die Wahl fiel auf Franzensbad, weil es mitten im Egerland liegt, die Ortsgruppen Eger und Wildstein haben es sehr nahe und gute Erfahrungen hat man dort auch schon gemacht. Der Samstagauftritt wurde „pflichtgemäß“ in Falkenau geplant, weil dort die treuesten Zuhörer sind. Nun ging die Reise am Samstag, den 24. Juli um halb sieben früh in Prestice bei Pilsen los. Nach einem großen Bogen über Neudek, bei dem die einzelnen Mitwirkenden in den Kleinbus einstiegen, kamen wir pünktlich um elf Uhr im Restaurant „U Klastera“ – „Beim Kloster“ in Falkenau an. Das Mittagessen musste bis auf halb eins verschoben werden, weil die Musik- Apparatur aufgestellt werden musste und Probe musste ja auch gemacht werden. Kurz nach vierzehn Uhr startete das Programm: Zitherspiel, Gedichte und egerländer Volkstanz machten den Zuschauern anderthalb Stunde Freude, Durchs Programm wurde in Tschechisch und Eghalandrich geführt. Es freute mich ganz besonders, dass auch die dortige Vorsitzende, Frau Marie Schreiner kam, sowie meine Stellvertreterin und Leiterin der Begegnungszentrums in Eger, Frau Krista Hrubá. Die zweite Stellvertreterin Bertl Ruzicka war eine der Mittwirkenden. Ein großer Dank geht an Frau Mariane Vanková, die alles vor Ort organisierte. Nach dem Aufräumen und umziehen ging der Weg nach Franzensbad, wo wir übernachteten. Nach dem wir uns frisch machten, folgte ein „Pflichtspaziergang“ durch die Fußgängerzone. Es war aber ziemlich kalt und deswegen verschwandten wir sehr bald im „Parkkaffee“, wo wir unser Abendessen hatten. Der Sonntagmorgen begrüßte uns mit Sonnenschein und gleich der Gottesdienst, an dem wir in Trachten teilnahmen, zeigte, dass es ein ganz besonderer Sonntag wird. Das Wetter war wunderbar: die Sonne schien, aber es war nicht so warm, wie Mitte Juli. Die Sitzplätze im freien wurden im „Parkkaffee“ voll besetz, laut Aussage vom Inhaber konnte mit hundertsechzig Plätzen gerechnet werden! Pünktlich um zwei startete unser Programm, weil wir um halb vier fertig sein musste: das startete nämlich das Kurorchester seine Darbietungen. Wir die Zuschauerreaktionen zeigten, war die Wahl mit dem Außenbereich im „Parkkaffee“ ein Volltreffer. Das müssen wir im nächsten Jahr wiederholen! Nun wer machte heuer mit?
„Die Egerländer Dudelsackmusik Deistler“ aus Kalchreuth, Die Bertl Ruzicka, „Die Målaboum“ und die egerländer Volkstanzgruppe „Die Målas“. Ein großes „Vagelt´s Gott“ an alle!
Eine Reaktion eines Zuschauers, die per e-mail kam:
Sehr geehrter Herr Sulko,
vor ein paar Tagen habe ich die recht sympathische Vorstellung Ihrer Gruppe in Franzensbad erlebt. Sie hatten mir Ihre Karte gegeben.
Ich möchte Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrer Arbeit wünschen.
Ich habe selber Vorfahren aus dem Egerland – aus der unmittelbaren Nähe von Eger, allerdings vor ca. 150 Jahren – und bin auch auf der Suche nach Namensvettern, damit man eventuell vorhandene Familienforschung vergleichen kann.
Auf meiner Homepage unter Orte-Familiennamen finden Sie unter dem Punkt Grillmeier nähere Angaben.
Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Schmidt
Kreuzbergstraße 26
10965 Berlin






