Tag der Minderheiten in Karlsbad
Doppelzitherkonzert im Amphitheater
(„wandernden Musikanten“: die „Målaboum“ und Bertl Růžička“ beim Minderheitentag in Karlbad 10. 9. 2011)
Schon zum dritten Mal lud der „Minderheitenausschuss“ des Karlsbader Bezirks zum „Tag der Minderheiten“ ein. Nach dem wegen dem internationalen Filmfestival die Freilichtbühne hinter dem Posthof renoviert wurde, fand zum ersten Mal diese Begegnung dort statt. Das Wetter spielte mit und damit war das Unternehmen eine gelungene Sache. Neben den Musikalischen und tänzerischen Darbietungen präsentierten sich die einzelnen Minderheiten auch mit ihren kulinarischen Gewohnheiten und trugen auch damit zum unvergesslichen Erlebnis bei. Wer war alles dabei? Neben den Deutschen, die durch die Bertl Růžička, dem Heimatchor Graslitz und die „Målaboum“ vertreten waren kamen: Romas, Russen, Slowaken, Ukrainer, Weißrussen und Vietnamesen. Gleich am Beginn wurde unser Bertl Růžička für ihre jahrzehntelange Kulturarbeit mit dem Ehrenbrief des Karlsbader Bezirks geehrt. Wie der Vorsitzende des Minderheitsausschusses Mgr. Jiří Holan sagte: „Frau Růžička hat sich schon längst diese Würdigung verdient“. Als „Mitgratulant“ kam auch der Bezirksratsmitglied und früherer Vorsitzender des Ausschusses Miloslav Čermák. Das sieben Stunden lange Programm bot ein farbiges Menu an: Zigeunertänze, Russische Volkstänze mit Balletteinlagen, Blasmusik mit slowakischen Volksliedern, deutsche Volkslieder aus dem Egerland und Erzgebirge, vorgetragen von Chor und Zitherspielern, Weißrussische und Ukrainische Volkslieder und Hits, einfach für jeden Etwas. Ich möchte einen großen Dank dem Minderheitenausschuss sagen, vor allem den Mitgliedern Frau Jana Jandová und Dipl.- Ing. Peter Surňák.





