18. Jugendbegegnung in Tepl

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Schon zur 18. „Jugendbegegnung“ im Stift Tepl bei Marienbad lud der „Bund der Deutschen- Landschaft Egerland“, in Zusammenarbeit mit dem Begegnungszentrum „Balthasar- Neumann- Haus“ aus Eger ein. Eigentlich läuft diese Aktion schon seit 1991, musste aber wegen Finanzmangel einmal weggelassen werden und einmal fand diese sehr beliebte Maßnahme in Netschetin statt. Dank des BMI und des Prämonstratenser Klosters kamen also wieder vierzehn meistens junge Menschen zusammen um voneinander Deutsch zu lernen, gemeinsam zu arbeiten und ein wichtigen Teil deutschen Kulturerbes im Egerland zu retten. Die Anreise folgt immer Christi - Himmelfahrt, weil in Deutschland Feiertag ist; bei unseren Teilnehmern aus Böhmen muss man Urlaub nehmen, oder erst nach der Arbeit abreisen. Urlaub nehmen müssen aber sowieso alle Teilnehmer am Freitag. Unter herrlichem „Kaiserwetter“ bissen sich die Motorsensen in die ersten Grashalme so gegen sechzehn Uhr am Donnerstag ein. Nach dem alle anreisten, folgte in der Stadt Tepl eine strategische Besprechung statt, wie man in den nächsten Tagen vorgeht. Die komplette Verpflegung übernahm dankesweise das Kloster. Untergebracht waren wir im billigen Campingplatz, der aber nicht weit vom Kloster liegt und bei den Teilnehmern sehr beliebt ist. Die ganzen zwei Tage gehörten einem harten Job: Grass zwischen den teilweise umgefallenen Grabsteinen zu mähen und vor allem rechen und wegbringen. Da ist man Abend froh, wenn man ins Bett hineinfällt. Am Samstagnachmittag konnte aber der Friedhof aufgeräumt verlassen werden und deswegen konnte man die Teilnehmer mit einer kleinen „Entschädigung“ erfreuen: ein gemeinsamer  Besuch eines Konzertes direkt im Klosterareal lies auf die schmerzenden Glieder vergessen. Mit dem Liedermacher Miroslav Paleček aus Prag und der Folk – Kapelle „Roháči“ aus Elbogen war das eine wunderschöne Krönung des verlängerten Wochenendes. Wieder im Campingplatz „Betlehem“ angekommen blieb die Zeit auch für egerländer Volkslieder, die neben meiner Wenigkeit auch von der Heike Stegmaier vorgetragen wurden. Der Sonntag gehörte dann noch dem gemeinsamen Gottesdienst in der wunderschönen Stiftskirche und dem letzten Besuch auf dem Klosterfriedhof, auf dem sich persönlich der Administrator P. Augustin Kováčik, OPraem. bei den Teilnehmern bedankte. Einige blieben dann zum Mittagessen und danach hieß es nur: „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!“ Und was bedeuten die Buchstaben im Titel dieses Artikels? Die bewerte Zuverlässigkeit: S(ulko)+S(eufferle) + S(tegmaier)! Hoffentlich kommen im nächsten Jahr noch weitere „Kürzel“ dazu.

vor...

in einem Kloster schmeckts immer gut...

Pflichtbild auf der Grufttreppe

Konzert vor der Stiftskirche

... danach

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