Ostern in Netschetin 2011
Osterzeit ist sehr stark mit den verschiedensten Bräuchen und Sitten verbunden. Auch die Egerländer, die bei Netschetin im östlichen Egerland leben und in der dortigen Ortsgruppe vom „Bund der Deutschen-Landschaft Egerland“ zusammengeschlossen sind, haben im Jahre 2011 ein mit vollen Erlebnissen „voll gestopftes“ Wochenende erlebt. Am Karfreitag kam aus Aussig a.d. Elbe unser Mittänzer Frantisek, der schon etliche Jahre mit uns feiert. In seinem Koffer befand sich wieder die von ihm gefertigte Osterkerze. Samstag sind wir, die „Ratschboum“, los marschiert. Um Acht Uhr bei den Schwiegereltern starteten wir den „Gebetsgang“ mit einem Becherbitter und endeten um halb zwei mit einem Wodka bei „Gowas“. Vier Kilometer langer Spaziergang, mit Gebeten und „ratschn“ ist ganz schön anstrengend und man muss nicht fünfzig Jahre jung sein. Der Karsamstagabend gehörte dem Besuch in der Manetiner Kirche, wo wir in egerländer Trachten die Osterkerze segnen ließen. Sonntagvormittag konnte ich für meinen Enkelsohn, für meinen jüngeren Sohn Berti und auch für mich eine richtige Osterrute flechten. Der feierliche Gottesdienst zur Auferstehung Christi feiern wir, Egerländer in Netschetin in Trachten und dem Weihrauch. Der Gottesdienst war schön anstrengend, aber wir waren mit einem Entebraten, Rotkraut und „Puazlan“ so richtig gestärkt. Montagmorgen gehörte dem erledigen der Verbandsverpflichtungen und kurz vor dem Mittagessen konnte ich noch paar Gänge mit der Osterrute erledigen. Man konnte aber nicht so viel Whisky „einkippen“ , weil wir auch in der Wirschiner unsere Verpflichtungen hatten. Ostern 2011 in Netschetin: wieder ein gelungenes Fest!








