BERICHTE

Zithermuttertag
Muttertag in Netschetin 2010
Richard Sulko

Der Muttertag bei den Egerländern aus dem östlichen Egerland hat schon mehrere Jahre einen ähnlichen Ablauf: am Samstag, kurz nach dem Mittagessen werden drei deutsch- tschechische Maiandachten gemacht, um den zum Muttertag anreisenden Deutschen die Möglichkeit geben, deutsch zu beten und singen. Meistens „umma vöiera“ (um vier Uhr) fängt dann die eigene Feier an. Heuer versammelten sich im Gasthaus „am Rathaus“ in Netschetin etwa fünfzehn Mitglieder. Weil wir auch immer weniger werden und weil in der Krise vorsichtig mit dem Geld umzugehen ist, habe ich auf den Einkauf von Blumen für die Mütter verzichtet und sich lieber ganz etwas anderes ausgedacht: ich lud Jan Zahrádka aus Konstantinsbad ein. Er war schon lange nicht bei uns und damit war das ein schönes Geschenk für die Mütter. Zuerst musste aber auch mein Sohn Berti dem Jan zeigen, wie er mit seinem Zitherspiel fortgeschritten ist. Dann kam der Jan dran. Um etwa halb acht zahlte ich die Rechnung und es ging in unser „Egerländer Häusel am Waldesrand“, wo wir bis halb zwölf mit Unterhaltung aushielten. Eine würdige Muttertagfeier!

 

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