Nahorscheditzer Treffen 2009
Richard Sulko
Samstag, der
23. Juni 2009 war nach dem pilgern nach Maria Stock für mich auch ein kleiner
„Pilgersamstag“: „Könnten sie nicht zu unserem Gottesdienst im Rahmen des
Heimattreffen der Nahorscheditzer kommen?“ rief der Administrator aus Luditz, P.
Petr Øezáè meine Mutti an. Ich hatte einen freien Samstag und weil ich mehrere
Freunde in der Gegend habe, begleitete ich meine Mama gern. Der Ortsbetreuer
Josef Stark, der schon Jahre im Egerland wohnt, freute sich riesig, als er uns
sah. Auch freudig war die Begegnung mit dem Luditzer Pfarrer, dem ich schon
mehrere Jahre nicht begegnet bin. Die St. Wenzel Kirche war voll besetzt und
wunderschön mit Blumen geschmückt. Frau Kvìta
Bittnerová macht das jedes Jahr mit Freude diese Arbeit, was man wirklich sehen
kann. Der Gottesdienst war dreisprachig: lateinisch, deutsch und tschechisch. P.
Øezáè hatte auch die Predigt
zweisprachig gemacht, er hat sich wirklich viel Mühe gegeben. Zum Abschluss des
Gottesdienstes, bei dem die „Deutsche Messe“ erklang bekam ich die Ehre die
Bayerische Muttergottes – Litanei zu singen. Nach dem Gottesdienst versammelten
wir uns am schön aufgeräumten Friedhof und gedachten alle Toten. Die Stadt
Waltsch hat das Grass schön gemäht. Für mich war auf dem Friedhof der schönste
Augenblick, als Josef Stark eine angezündete Lampe vor die Gedenktafel
hinstellte. Nach der Andacht kehrte allen zum „Tischlein deckt dich“ in die
anliegende Pension, wo wir alle in freudiger Runde noch verweilten.

