Ein „normaler“
Sudetendeutscher Tag 2010
22.- 23. 5. 20101
Richard Sulko
Dank der Unterstützung seitens BMI konnte auch heuer der „Bund der
Deutschen-Landschaft Egerland“ zum Sudetendeutschen Tag, diesmal in Augsburg
fahren. Die größte Begegnung der Sudetendeutschen ist immer ein „Muss – Termin“,
denn wo sonnst könnte man so einem zahlreichen Publikum unsere Arbeit zeigen?
Weil wir erst sehr spät am Freitagabend ankamen, wurde mit dem Standaufbau erst
in den Samstagmorgenstunden begonnen. In etwa fünfundvierzig Minuten waren wir
fertig und konnten schon den ersten Besucher begrüßen. Schade, dass die
Vertretung der „verbliebenen“ Egerländer nur fünf Personen zählte. Weil in der
jetzigen Zeit jede „Krone“ zählt und wir auch einiges zu verkauf haben, war für
mich die Priorität der „Standdienst“. Ich bin Messerummel gewohnt, aber es ist
immer anstrengend, neun Stunden auf den Beinen zu sein. Das „Pfingsttreffen“ war
wieder ein Erlebnis. Begegnung mit neuen Freunden, der Gottesdienst und der
Einmarsch in die Schwabenhalle.... Mit sechs Trachtenträgern waren wir die
einzigen aus den Verbänden in der Tschechischen Republik, die beim Einmarsch
dabei waren. Schade nur, dass ich aus Netschetin keinen Vertriebenen begegnet
bin. In der Halle fünf konnte ich den Netschetiner Tisch überhaupt nicht finden,
als ich um etwa ein Uhr hinlief. Auch die Rückfahrt ist ohne Zwischenfälle gut
verlaufen und als wir zu Hause kurz vor dem Finale der
Eishockey–Weltmeisterschaft in Deutschland ankamen, waren wir froh, dass wir
wieder dabei waren.


