AKTUELL
Tanzseminar
im Schönhengstgau
R.S.
In den Tagen von
20. Bis 22. April 2001 lud der "Verband der Deutschen in der
CR", das Begegnungszentrum "Walther Hensel" in
Mährisch Trübau zum Tanzseminar ein. Es war heuer schon zum
zweitenmal, als wir, die Tanzgruppe des "Bundes der
Deutschen - Landschaft Egerland", Ortsgruppe Netschetin -
Preitenstein nach Schönhengstgau fuhren, um sich mit der
dortigen Tanzgruppe für das größte Folklore - Festival in der
Tschechischen Republik in Stráznice vorzubereiten. Wir starteten
am Freitag sehr bald, denn ich sollte beim Deutschunterricht
mitmachen. Es ist wirklich schön zu sehen, was für einen
"Vorrat" an Tänzern die Vorsitzende des Verbandes,
Irene Kunc zur Verfügung hat. Jeder, der in einem Verein
arbeitet weiß, wieviel Arbeit dahinter steckt. Und so kamen wir
nach fünf Stunden noch rechtzeitig an. Nach dem Unterricht ging
es in das schon für uns bekannte "Mährische
Stüberl", wo wir uns nach dem anstrengenden Tag stärkten.
Aus Deutschland traf das Ehepaar Sauter ein, das uns das
Wochenende musikalisch begleitet hat und mit Rat und Tat zur
Verfügung stand.
Am Samstag früh fingen wir recht bald an. Im Kultursaal "Na
písku" wurden die Bänder für den "Bändlertanz"
vorbereitet und es ging los. Wir führten mehrere Tänze vor und
einigten uns auf einer Tanzreihe, die wir das vorletzte Juni-
Wochenende in Straznice aufführen wollen. Es wurden ausgewählt:
"Der Schirmerdorfer´, ´Kurnauer Duarl´, ´Howensook´,
´Siebenschritt´ und die ´Sternpolka". Als eine besondere
Einlage wurde der "Bändlertanz" ausgewählt, der sehr
schwierig ist. Wir übten fleißig bis in die Nachmittagsstunden,
wo direkt aus Straznice der Direktor des Festivals und
gleichzeitig der dortige Museumsleiter Dr. Jan Krist zu uns kam.
Das Programm wurde abgestimmt und mehrmals geprobt. Am Abend
waren die meisten ganz schön müde, am meisten aber wir, den mit
vierzig hat man ja nicht so viel Kraft, wie mit zwanzig. Ein
kräftiges Abendessen gab uns wieder die Energie. Das Ehepaar
Sautner mit uns ging dann noch ins Begegnungszentrum, wo wir noch
zwei Stunden in froher Runde verbrachten. Am Sonntag wurde dann
weiter für den Auftritt in Stuttgart geübt. Wir machten uns
aber auf den Weg, um rechtzeitig wieder in Netschetin zu sein,
denn wir mußten noch unseren Sohn abholen, und einige Sachen
müßten ja auch noch gemacht werden. Bevor wir aber in
Stráznice aufs Podium kommen, werden wir sicher noch einmal den
langen Weg machen, damit alles gut funktionieren wird.
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