BERICHTE
Dank der deutschen Botschaft
in Prag konnten die Egerländer, die im Westen Böhmens noch leben wieder ein
Stück Arbeit für den Erhalt der deutschen Kultur im Egerland leisten. Die
Leiterin des Begegnungszentrums „Balthasar – Neumann – Haus“ in Eger, Krista
Hruba lud zum diesjährigen Trachtenseminar ein. Vom Freitag, dem 22. Februar bis
Sonntag 24. 2. 2008 plagten sich elf Mitglieder, damit sie bei festlichen
Anlässen entweder neue, oder geänderte egerländer Trachten zeigen können. Die
Hauptperson war neben der Organisatorin Frau Amalie Speierl, die einzige
Schneiderin unter uns. Die Wünsche der Teilnehmer waren sehr unterschiedlich und
unterschiedlich waren auch die Ergebnisse. Von einer ganz neuen Tracht für
Brigitte Svec, bis zu neuem „Hålstöichl“ (Halstuch) für mich. Ich brauchte auch
ein neues „Hemmad“ (Hemd), weil mir das alte scheinbar durch das waschen
irgendwie „zusammengeschrumpft“ ist. Die größte Freude hatte an dem Wochenende
meine Frau, weil unser neuer Mittänzer Frantisek aus Aussig a.d. Elbe einen
wunderbaren roten Stoff für „Fürta“ (Fürtuch) für meine Frau und für die Miluska
Novakova finden konnte. Die zweit größte Freude hatten die drei Hunde, die uns
im Begegnungszentrum bewachten: Schorschi, Moly und Liduska: Weil die
Gastfreundschaft des „Balthasar- Teams“ immer großer ist, als unsere
Magenkapazität, habe es auch die „Vierbeiner“ bei uns gut gehabt. Ich freue mich
schon darauf, spätestens beim Sudetendeutschen Tag wieder etwas Neues von
uns
zu zeigen zu können, damit alle wieder erkennen können: im Egerland geht es nach
vorne!


