Birnsunnta in Nallesgrün11 Okt 2022 12:20

Birnsunnta in Nallesgrün

Es war wieder so weit, der Birnsunnta wurde begangen, ein Erntedankfest mit Jahrhunderte alter Tradition, der schon seit 1694 am letzten Sonntag im August gefeiert wird.  Für uns Egerländer aus Nallesgrün, Höfen, Lessnitz, Schlaggenwald, Elbogen, Neusattl, und Umgebung ist es auch ein Treffen mit ehemaligen Bewohnern dieser Orte bei der Nallesgrüner Kapelle.

In diesem Jahr begingen wir den Birnsunnta in liebevoller Erinnerung an Frau Gertrud „Gerti“ Heindl, [ ... ]

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4. Brunnenfest des Bundes der Eghalanda Gmoin e.V.11 Okt 2022 12:17

Am 30. Juli 2022 war der Platz um unseren Egerlandbrunnen erneut Ort eines Brunnenfestes. Hierzu lädt der Bundesvorstand alle zwei Jahre zu Egerländer Köstlichkeiten und egerländer-böhmischer Blasmusik ein. Letztere wurde von der Blaskapelle „Junges Egerland“ aus Bad Brambach dargebracht.

Von 11 bis 17 Uhr konnten sich die Gäste des Brunnenfestes mit Kolatschen, Liwanzen, Erdäpflsuppe, Egerer Braunschweiger, kühlem Bier und Karlsbader Becherbitter die Zeit vertreiben.

Bundesvüarstäiha [ ... ]

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Egerländer Gebetstag 14.8.202211 Okt 2022 12:12

Seit vielen Jahren findet stets am Sonntag nach dem katholischen Feiertag Maria Himmelfahrt im bekanntesten Wallfahrtsort des Egerlandes Maria Kulm, der Egerländer Gebetstag statt. Die Wallfahrtskirche Maria Kulm, offiziell Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und St. Maria Magdalena, ist eine barockerömisch-katholischeMarien-Wallfahrtskirche, die ungefähr 25 Kilometer von der bayerischen und etwa 15 km von der sächsischen Grenze im Egerland in der Ortschaft Maria Kulm (Chlum Svaté [ ... ]

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100 Jahrfeier der Eghaland Gmoi z`Nürnberg11 Okt 2022 12:09

Am 10. Juli 2022 feierte die Eghaland Gmoi z`Nürnberg im Genossenschaftssaalbau am Matthäus-Hermannplatz ihr 100-jähriges Bestehen. Die Egerländer Gmoi z`Nürnberg wurde 1922 von ausgewanderten Egerländer gegründet und nach dem 2. Weltkrieg eine der wichtigsten Anlaufstellen für heimatvertriebene Egerländer. Ihre Aufgabe ist es eine soziale Gemeinschaft für ihre Mitglieder zu bilden und das Brauchtum, die Kultur, die Sprache, die Lieder, die Musik, die Tänze und die trachten des Egerlandes [ ... ]

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Die Pfarrkirche Hl. Wenzel in Elbogen in der Region Falkenau erhielt nach 80er Jahren eine neue Glocke. Sie entstand dank der Bemühungen des Elbogner Glockenvereins und der Einheimischen, die finanziell dazu beitrugen. Sie wurde nach der Schutzpatronin der böhmischen Länder, der Hl. Agnes, benannt. Die erste der neuen Glocken kehrte nach 80 Jahren nach Elbogen zurück. Sie trägt den Namen Hl. Agnes von Böhmen. Die ursprünglichen Glocken wurden 1942 aus der Elbogner Kirche Hl. Wenzel abtransportiert und zerstört. Am Ostersonntag den 17. April 2022 fand die Weihe der Glocke statt, gefolgt von einem feierlichen Gottesdienst. Der Hauptzelebrant und Weiher der Glocke war der Großmeister des Ordens der Ritter der Kreuzritter mit dem roten Stern J.M. Jiri Sedivy O. Cr. Die Glocke verbleibt in der Kirche, wo sie von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann, bis die restlichen zwei Glocken gegossen sind. Dann werden alle drei im Kirchturm aufgehängt.

„Es ist paradox, dass die neue Glocke am Karfreitag hergebracht wurde. Nach alter Kirchentradition ist es ein Tag, an dem die Glocken aller Kirchen der Welt schweigen und nach den Volkserzählungen nach Rom geflogen sind,“ sagt der Historiker Miloš Bělohlávek.

Die 320 Kilogramm schwere Glocke wurde von einer Fachfirma über die Wendeltreppe hochgetragen. „Es ist die erste von drei neuen Glocken, die unser Verein für die Kirche Hl. Wenzel besorgt hat. Es ist die mittlere Glocke, ihre größeren und kleineren Geschwister, Hl, Maria und Hl. Wenzel, werden um die 500 und 200 Kilogramm wiegen. Insgesamt wird der Glockenfond etwas über eine Tonne haben, was in Rahmen der Region von Bedeutung ist “, sagte Bělohlávek.

Der Elbogner Glockenverein organisiert schon seit 2018 eine Sammlung für die neue Glocken. Vor drei Jahren wurde die ursprünglich kleinste Glocke von Hl. Florian, die im Glockenturm blieb, komplett überholt und ist mit einem Elektroantrieb ausgestattet.

Die neue Glocke wurde von der Glockenmacherin Leticia Vránová-Dytrychová in Brodek bei Přerov geschaffen. Sie ist auf den C2-Ton gestimmt, ihr unterer Durchmesser beträgt 800 Millimeter. Die Kosten für ihren Guss beliefen sich auf mehr als 400.000 Kronen. Neben dem Relief der Hl. Agnes enthält es die Namen aller Personen und Vereine, die zu ihrer Restaurierung beigetragen haben. Bisher wurde nur die Glocke angeschafft, ohne technische Ausstattung und Elektroantrieb.

Die Glocke verbleibt in der Kirche, wo sie von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann, bis die restlichen zwei Glocken gegossen sind. Dann werden alle drei im Kirchturm aufgehängt.

Foto Loketské zvony a.s., Auszug von Nachrichten ČTK

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