Am Samstag 06.09.2025 war es wieder mal soweit. Ein sonniger Tag forderte wieder mal heraus diesen mit einem Ausflug zu gestalten. So fuhr ich mit Alois Rott vom Bund der Deutschen-Landschaft Egerland nach Falkenau. Dort feierte der Bezirk Karlsbad sein jährliches „Minderheitenfest“. Aufgerufen waren alle Minderheiten die im Kreis Karlsbad leben sich selbst und ihre Kulturen darzustellen. Ein buntes Bild an Trachten und landesspezifischen Spezialitäten erwarteten die Besucher in der Falkenauer Fußgängerzone. Einen großen Besucherandrang verzeichneten die lokalen Cafés. Auf einer großen Bühne boten die Minderheiten Lieder und Tänze aus ihren angestammten Heimaten an. Uns hatte es eine mongolische Pagode angetan wo neben landestypischem Essen auch Kleidungsstücke zum Verkauf angeboten wurden. Wir hatten Glück, dass ein Mitglied der Gruppe sowohl Deutsch als auch Tschechisch sprach und uns über die Besonderheiten des mongolischen Lebens informierte. Sogleich fiel mir ein, dass unser Landsmann Dr. Ralf Heimrath einige Zeit, im Auftrag des Goethe-Instituts, in der Mongolei verbrachte. Auch eine Gruppe Bergleute in ihren tollen „Uniformen“ aus Mies, Falkenau, Zwodau usw. hatte es uns angetan und wir nutzten die Gelegenheit für ein gemeinsames Foto.
Am späten Nachmittag machten wir uns wieder über Franzensbad auf den Heimweg nach Marktredwitz. Es war ein sehr interessanter Nachmittag mir vielen interessanten Eindrücken die wir mit Nachhause nahmen.
Günther Wohlrab
Die Geschichte des Wallfahrtsortes beginnt in der Barockzeit und ist mit der damals kulminierenden Marienverehrung verbunden. Das damalige Dorf Stock gehörte zu der Pfarrei Žlutice (Luditz). Dem dortigen Pfarrer, P. Johann Rick, O. Praem, einem Prämonstratenser aus dem Stift Teplá (Tepl), gefiel nicht, dass die Einwohner von Stock vor allem im Winter nicht regelmäßig in die Kirche kommen konnten. Deshalb ruf er zehn Stocker Bauern auf, jeweils zehn Gulden für den Bau einer Kapelle und für eine Glocke zu geben, damit sie gemeinsam beten können. Dem Aufruf folgte nur einer der Bauern, Adam Lienert, Vater von sieben Kindern. Lienert verkaufte eines von seinen vier Pferden für 25 Gulden.
In Toužim (Theusing) bestellte er einen Maurer (auf dem Wege nach Toužim fand er drei Kreuzer, ein Teil von ihnen vertrank er mit dem Maurer, einen Teil schenkte er der Theusinger Kirche), in Žlutice (Luditz) bestellte er einen Zimmermann. Das herrschaftliche Amt in Údrč (Udritsch) schenkte ihm für den Bau der Kapelle zwei Baumstämme und 200 Ziegeln. Auf Anraten von P. Rick ließ Lienert die Kapelle Maria Hilf einweihen und ließ für sie bei dem Maler Johann Wolfgang Richter aus Toužim (Theusing) eine Kopie des bekannten Gnadenbildes Maria Hilf aus dem bayerischen Passau malen. Das Bild wurde in acht Tagen verfertigt und kostete neun Gulden. Es stellt das Motiv des Passauer Altars mit dem Gnadenbild dar. Am 29. September 1717 wurde die Kapelle von P. Rick, O. Praem., eingeweiht. Sie war gemauert, gewölbt, mit zwei Fenstern, das Dach wurde mit Schindeln bedeckt und hatte ein Türmchen mit einer Glocke (gegossen in Prag für 30 Gulden). Im Jahre 1727 ließ Lienert bei dem Theusinger Maler für die Kapelle noch ein Bild der heiligen Katharina verfertigen und im Jahre 1733 wurde zu der Kapelle noch ein hölzerner Vorraum zugebaut. Gebete und Bitten zur Jungfrau Maria in der Kapelle von Stock waren wirksam, die Betenden baten vor allem um Genesung. Gerade die zahlreichen Wunderheilungen regten den Zustrom von hunderten und später tausenden von Pilgern an. Auf Lienerts Bitte wandte sich im Jahre 1732 die Obrigkeit – Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden – an den Prager Erzbischof Daniel Joseph Mayer von Mayern und bat das erzbischöfliche Konsistorium um Erlaubnis in der Kapelle Heilige Messen zu feiern und um Aufnahme von kirchlicher Ermittlung von hiesigen Wundern. Der Ruhm des Wallfahrtsortes und des hiesigen Bildes breitete sich schnell in der Umgebung, aber auch im Ausland aus. In tschechischsprachigen Gebieten bezeichnete man das Bild als „Jungfrau Maria Hilf in Stock“ (Panna Marie Pomocnice ve Skoku), wobei „skok“ auf Tschechisch „Sprung“ bedeutet. Durch Entstellung und Verkürzung des Satzes entstand der bis heute verwendete Aufruf „Panenko Skákavá“, was auf Tschechisch so viel wie „Springende Jungfrau“ bedeutet. Im Jahre 1733 wurden im Beisein von J. Haberkorn durch eine Ermittlungskommission des erzbischöflichen Konsistoriums Ermittlungen wegen angeblicher Wunder geführt. Dem Beisitzenden M. Wietrowsky und dem Sekretär J. Gallasch bezahlte das Herrenamt in Údrč (Udritsch) eine Belohnung in der Höhe von 120 bzw. 60 Gulden aus. Die Kommission verzeichnete vor allem Wunderheilungen von Pilgern aus der Umgebung (insgesamt wurden 18 Bürger, Handwerker und Untertanen aus den umliegenden Städten und Dörfern verhört). Zum Beispiel der Bürgermeister und Bäcker Albrecht aus Toužim (Theusing) betete mit seiner Ehefrau zwischen acht und neun Uhr Abend, während es hagelte, zur Jungfrau Maria in Maria Stock und bat sie, dass sie ihr Feld beschützt. Die Hagel waren groß wie Eier, die Ehefrau versprach zwei Kerzen von jeweils 15 Kreuzern zu opfern. Als das Gewitter zu Ende ging, nahmen sie eine Laterne und gingen aufs Feld. Ihr Feld war wie durch ein Wunder unbeschadet, die umliegenden Felder wurden durch Hagel zerstört. Von den verhörten Pilgern beteten die meisten für Heilung, andere für Verzeihung von Zahlungen für Holz, andere wiederum für Genesung eines lahmen Pferdes oder für Schutz vor Hagel. Aufgrund der Ermittlungen der Kommission erklärte das erzbischöfliche Konsistorium Maria Stocker „Passauer“ Bild Maria Hilf für ein Gnadenbild. Mit einem Dekret vom 3. April 1734 erlaubte das erzbischöfliche Konsistorium, die Heiligen Messen zu feiern. Die erste fand am 16. April statt. Im Jahre 1736 erlaubte das Konsistorium, Wallfahrten nach Maria Stock zu organisieren.
Der Ausgangspunkt der ersten Wallfahrt vom 16. Juni 1736 war Buškovice (Puschwitz) bei Podbořany (Podersam). Im selben Jahr betrug die Zahl der Pilger 29.350. Der Zustrom der Pilger und der Opfergelder – in den Jahren 1728 bis 1739 spendeten die Pilger insgesamt 12.522 Gulden – brachte die Obrigkeit - Markgrafen Ludwig Georg von Baden-Baden – dazu, die Kapelle durch eine größere Kirche zu ersetzen. Mit dem Projekt wurde am 22. April 1736 der Baumeister Johann Schmied, ein Bürger der Stadt Útvina (Uitwa) beauftragt. Sein Entwurf der Kirche mit einem Budget von 9.548 Gulden und 22 Kreuzer wurde durch den Oberinspekteur des Hofamtes in Ostrov (Schlackenwerth) Kligl dem Markgrafen vorgelegt. Auf Anraten des Abtes von Stift Teplá (Tepl) wurden statt einem gleich zwei Türme gebaut. Schmied gehört zu den bedeutenden Barockarchitekten der Region – außer Maria Stock entwarf er auch die St.-Anna-Kirche in Sedlec (Zettlitz) bei Karlsbad (1738 – 1745) und auch die Barockisierung der Mariä-Geburt-Kirche und den Neubau des Pfarrhauses in Toužim (Theusing) (1738 – 1742).
Am 23. Oktober 1736 legte der Tepler Abt P. Raimund Schimonowsky, O. Praem., den Grundstein der Kirche und bereits am 29. März 1738 wurde der Hauptaltar zu Ehren der Mariä Heimsuchung (Feiertag am 2. Juli) im Beisein des Tepler Abtes P. Hieronymus Franciscus Ambros, O. Praem., und weiterer zwanzig Prälaten und anderer Geistlichen feierlich eingeweiht. Der Markgraf als Schutzpatron der Kirche wurde durch den Oberinspekteur und Hofrat Kligl aus Ostrov (Schlackenwerth) vertreten. Es versammelten sich bis zu 8.000 Pilger, denen 21 Fass Bier zur Verfügung gestellt wurden. Bald brach rund um die Kirche ein Streit um die Patronatsrechte aus. Der Markgraf begann den Pilgern sein Bier einzuschenken, ohne die Erlaubnis des Landes zu haben. Er kontrollierte auch die Opfergelder. Den Anspruch auf das Patronat erhoben auch die Patronen der Pfarrei von Žlutice (Luditz), die Herren Kokořovec von Kokořov. Die Badener Markgrafen nutzten ihre guten Beziehungen zum Tepler Abt aus, der vom Papst Benedikt XIV. im Jahre 1740 eine Exemptionsbulle erwarb, durch welche die Kirche in Maria Stock aus dem Machtbereich der Prager Erzdiözese und somit aus der Pfarrei Žlutice (Luditz) ausgenommen wurde und direkt dem Stift Teplá (Tepl) unterordnet wurde. In demselben Jahr, am 9. Juli, wurde im Beisein des Propstes P. Kr. Schmiedl, O. Praem., das Gnadenbild aus der Kapelle feierlich in die Kirche übertragen; zu dieser Zeit wurde es wahrscheinlich mit einer goldenen Krone versehen. Der Streit der Adeligen setzte jedoch fort. Schließlich hat ihn die Kaiserin Maria Theresia entschieden, die in ihrem Dekret vom 20. April 1746 bestätigte, dass die Kirche durch das Tepler Stift verwaltet wird. Gleichzeitig erteilte sie den Herren Kokořovec von Kokořov das Recht, bei der Eröffnung der Büchse für Opfergelder anwesend zu sein und den Badener Markgrafen verbot sie, ihr Bier in Maria Stock einzuschenken. Sie ordnete ihnen auch an, den entstandenen Schaden zu bezahlen. Die Tepler Kanonie errichtete bei der Kirche ihr Superiorat, das dann am 2. Juli 1748 als Superior P. Rick, O. Praem., feierlich übernommen wurde. Das Patronat der Herren Kokořovec von Kokořov wurde durch Errichtung der Lokalie im Jahre 1749 beendet. Gleichzeitig entstand der Friedhof.
Zu einer selbstständigen Pfarrei wurde die Lokalie im Jahre 1857 erhoben. Zu der Pfarrei gehörten auch die Dörfer Mlyňany (Lindles) und Martice (Maroditz). Im Jahre 1756 gründete der Superior P. Linxweiler, O. Praem., das Buch der in Maria Stock erhörten Bitten. Nach der Abschaffung der Wallfahrten durch Kaiser Joseph II. im Jahre 1784 hörten die Wallfahrten nach Maria Stock fast völlig auf. Die Kirche begann zu verfallen, das Patronatsrecht hat an das Gut in Údrč (Udritsch) gefallen, das die Finanzierung der Instandhaltung stark einschränkte. Bereits im Jahre 1838 wurden die ersten ernsthafteren Schäden an dem Kirchendach gemeldet, schließlich musste die Kirche für Messen völlig geschlossen werden. Die Veränderung kam erst durch Übertragung des Patronats an das Stift Teplá am 27. Dezember 1902. Sein Abt P. Gilbert Johann Baptist Helmer, O. Praem., ließ die Kirche im Jahre 1903 rekonstruieren und gleichzeitig ließ er ein neues Superiorat errichten und erneuerte auch Maria Stocker Wallfahrtstradition.
Redaktion Eghaland Bladl
Kartoffeln. Bei uns hießen sie früher Erdäpfel. Ein Lebensmittel, das die europäische Küche drei Jahrhunderte lang geprägt hat und auf dem auch die „traditionelle“ tschechische und deutsche Küche im Wesentlichen basiert. Kartoffeln sind ein kleines Wunder. Sie wachsen selbst unter unwirtlichen Bedingungen, vertragen Schnee gut, haben einen hohen Energiewert und sind voller Kohlenhydrate und Vitamine.
Früher begann das Abendessen meist mit Kartoffeln „in der Schale“ (Pellkartoffeln). Die Hausherrin stellte eine Schüssel mit gekochten Pellkartoffeln auf den Tisch und jeder schälte sich seine Portion. Als Hauptgericht wurde dann Suppe serviert, und wer nicht genug hatte, bekam Kartoffelpüree mit Quark. Sonntags gab es dazu Kartoffelknödel – entweder süß (mit Honig getränkt) oder mit einem Stück geräuchertem Fleisch.
Doch wie kamen die Kartoffeln überhaupt zu uns?
Von den Gipfeln des Erzgebirges gibt es eine alte Legende.
1679 wurde der junge Daniel Josef Mayer als Priester nach Frühbuß berufen, um die örtlichen Protestanten zum katholischen Glauben zu bekehren. Was die Behörden mit ihren Verboten, Repressionen und Drohungen nicht schafften, gelang dem energischen, sympathischen und eloquenten Pater Daniel Josef in wenigen Jahren. Die Einwohner von Frühbuß verliebten sich in den jungen Priester und nannten ihn liebevoll „Unser Vater Jusef“. Und sie vergaßen ihn auch nicht, als er einige Jahre später zunächst nach Bärringen und dann nach Prag ging.
Als 1729–1731 strenge Winter und schlechte Ernten kamen, litten die Bewohner des Bergstädtchens Bärringen Hunger. Viele starben, Kinder wurden nicht geboren und die Bewohner der Bergstadt litten unter Müdigkeit und Erschöpfung. Bis Mai lag Schnee auf den Feldern, und bevor die Ernte eingebracht werden konnte, waren sie wieder schneebedeckt. Und Zinn aus den Bergminen kann man nicht essen. In großer Not versammelten sich die Ältesten des Ortes und gedachten des Guten und freundlichen Vaters Josef. Sie nickten mit ihren grauen Köpfen und sagten sich: „Wenn er hier wäre, wüsste er sicher, wie er helfen kann!“ Da sie wussten, dass der Vater in Prag diente, beschlossen sie, eine Delegation mit der Bitte um Hilfe und Rat in die Hauptstadt zu schicken. „Unser Vater Josef wird uns sicher helfen!“
Die Gesandten von Bärringen waren nach Prag lange unterwegs. Die Reise war für damalige Verhältnisse nicht einfach und dauerte viele Tage und Wochen. Schließlich erreichten sie die Hauptstadt und irrten durch die Straßen. Niemand verstand ihr seltsames Bergdeutsch, man lachte sie aus. „Wir suchen unseren Vater Jusef“, sagten sie, wenn sie ihn trafen. „Kennen Sie Vater Jusef Mayer nicht?“ Schließlich nahm sie ein Priester an und erzählte ihnen, dass ihr „Jusef“ nun Daniel Josef Mayer von Mayern hieß. Er war gerade zum Erzbischof von Prag ernannt worden und damit zum obersten Hirten – zum Metropoliten von ganz Böhmen.
Und so machte sich die Delegation auf den Weg zum Hradschin und schritt bald staunend durch die Gänge des Erzbischofspalastes, wo Gold glitzerte, Hunderte von Kerzen brannten und prächtige Wandteppiche hingen. Als der Erzbischof erfuhr, wer ihn besuchen gekommen war, befahl er, seine ehemaligen Gemeindemitglieder sofort in den Empfangssaal zu führen, wo gerade eine Feier stattfand. Als die Bergbewohner anfingen, von der großen Armut zu sprechen, in der sie lebten, und von den Wunden, die die Stadt heimgesucht hatten, füllten sich die Augen des gütigen Erzbischofs mit Tränen. Die Armut seiner ehemaligen Landsleute berührte ihn, aber noch mehr die Tatsache, dass sie ihn nicht vergessen hatten und sich auch nach vierzig Jahren noch auf ihn verließen. Ihr eigentümliches Bergdeutsch weckte Erinnerungen an seine Jugend im Erzgebirge und an die rauen, aber warmherzigen Bewohner des Erzgebirges.
Der Erzbischof ließ eine große Schüssel unter den Gästen herumgehen und warf als Erster ein paar Goldmünzen hinein. In kurzer Zeit war mehr Gold zusammengekommen, als die Bergleute von Frühbuß in ihrem ganzen Leben verdienen würden. „Das soll euch helfen, wenigstens diesen Winter zu überleben, meine Lieben. Aber da ich als wahrer Hirte auch an alle kommenden Winter denken muss, habe ich etwas Besseres für euch!“, sagte er und ließ seltsame, schmutzige Knollen aus seinem Garten holen. „Das sind Erdäpfel. So nennt man sie in Frankreich. Vergräbt sie einfach in der Erde, und nächstes Jahr habt ihr genug Früchte, um die ganze Stadt zu ernähren. Ihnen macht die Kälte nichts aus, ihnen macht der Schnee nichts aus, und sie werden euch helfen, Hunger und Armut zu überwinden, meine Lieben.“
Er begleitete seine ehemaligen Landsleute vor den erzbischöflichen Palast und umarmte alle zum Abschied mit den Worten: „Bitte grüßt mein geliebtes Erzgebirge und all die guten Menschen darin. Und sagt ihnen, dass euer ‚Vater Jusef‘ euch nie vergessen hat. Denn kein Palast und kein Tempel hat mir je so viel bedeutet wie die Bergwiesen um Frühbuß. Geht mit Gott, dem Herrn!“
Als die Felder im nächsten Jahr grün wurden, waren sie voll von diesen neuen „Erdäpfeln“. Und noch viele Jahre später, wenn die Einwohner von Frühbuß abends mit einer Schüssel Kartoffeln an den Tisch kamen, dankten sie ihnen von ganzem Herzen – zuerst Gott, dem Herrn, und dann dem lieben Vater Jusef.
Die Sage wurde – neben anderen – in seinem Buch „Sagen und historische Erzählungen aus dem westlichen Erzgebirge für die Jugend“ vom damaligen Rothauer Lehrer Hermann Brandl festgehalten.
Redaktion Eghaland Bladl
Am 16.8.25 fand in Svatava/Zwodau ein Sommerfest statt, an den auch unsere Egerländer aus Forchheim, Nürnberg, Marktredwitz, Eger und Nečtiny/Netschetin teilnahmen. Die Egerländer präsentierten Egerer Tänze und Lieder. Durch ihren Auftritt mit R. Šulko und seiner Tanzgruppe fühlten wir uns zumindest für einen kurzen Moment in die Zeit zurückversetzt, als diese Musik und dieser Tänze zum Alltag dieser Region gehörten.
Nicht zu vergessen die Blaskapelle Horalka aus Kraslice/Graslitz, die einige Lieder des gebürtigen Zwodauer Ernst Mosch spielte, der seinen 100. Geburtstag 2025 gefeiert hätte. Die Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum finden im Herbst den 8.11.2025 statt, ebenfalls in Svatava/Zwodau, organisiert von J. Haranza, unserem Mitglied des BdD-LE-Ortsgruppe Sokolov/Falkenau. Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
Günther Wohlrab, als Gmoivüarstäiha aus Rawetz, hatte bereits Kontakt mit der Bürgermeisterin, Frau Eva Třisková, aufgenommen, die an unseren Tisch kam und uns bei den Svatava/Zwodau -Feierlichkeiten herzlich willkommen hieß. Wir setzten uns und es entwickelte sich ein angeregtes Gespräch.
Ich muss auch der Dolmetscherin Štěpánka Solomková danken, die im Kulturzentrum Sokolov/Falkenau und der Stadt Svatava/Zwodau als Übersetzerin arbeitet, dafür, dass sie einen wesentlichen Teil unseres Aufenthalts bei den Feierlichkeiten unserer Gruppe gewidmet hat. Frau Štěpánka Smolková organisiert außerdem gemeinsam mit der Stadt Sokolov/Falkenau das 100-jährige Jubiläum des Bergmannshauses in Sokolov/Falkenau, zu dem wir herzlich eingeladen waren.
Abschließend kann ich sagen, dass wir das an den Ständen angebotene Gulasch probiert haben und diese Veranstaltung mit vollem Magen und Egerländer-Musik ein angenehmer Empfang war Super.
Redaktion Eghaland Bladl